Schul-Gesprächskonzerte
 
In der Woche vor dem Festival werden Musiker dreier Festival-Bands in allgemeinbildenden Schulen vor allem des Kreises Herzogtum-Lauenburg gehen, um zum einen ihre Musik den Schülerinnen und Schülern vorzustellen und zum anderen mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam zu singen, zu tanzen und zu musizieren.

Folk, Oldtimemusic und Clogg-Dance aus Nordamerika gibt es am 08.07. in der A-Paul-Weber-Realschule Mölln, am 09.07. im Schulzentrum auf Pellworm, am 10.07. in der Albinus-Realschule in Lauenburg und am 11.07. in Grund- und Hauptschule Georgsberg in Ratzeburg.

Eine Schul-Klezmer-Werkstatt findet am Freitag, den 11.07.08. vormittags schulartübergrei-fend auf dem Möllner Schulberg in den Räumen des Marion-Dönhoff-Gymnasiums statt.
Die Musiker der europaweit renommierten Band Klezmer Alliance werden einen Einblick geben in die Traditionen jiddischer Musik seit dem 15. Jahrhundert. Da Klezmermusik eine Musik zum Tanzen ist, wird es neben dem Erlernen jiddischer Lieder auch Gelegenheit zu einem echten Klezmer-Tänzchen geben. Bulgar- oder Hora-Tanzen in der Schule. (8:20 – 9:05 8./9.Klassen) ; 9:20 -10:05 5./6.Klassen, Bläserklassen, Schwerpunkt Klarinette)

Alle Infos zum Ausdrucken auch unter DOWNLOADS!
 
Grundsätzliches
* Es kommt auf die direkte persönliche Begegnung der Schüler mit den Musikerinnen und Musikern an, auf die sonst nicht übliche Möglichkeit, Fragen aller Art zu stellen. In diesem Sinn steht (neben der Musik) das Gespräch im Mittelpunkt.

* Hierzu zeigen und erklären die Musiker, wie sie musizieren und fordern die Schüler nach Möglichkeit zum Mitmachen auf.

* Sehr bewährt hat sich auch ein dritter Teil, bei dem die Schüler selbst aktiv tätig werden: Tanzen, Singen oder etwas für die Mitschüler Vorbereitetes vortragen (kleines "Referat" über Pennsylvania, über Squaredance, über das Ostjudentum (Klezmer-Konzert) oder ähnliches...). - Zur Vorbereitung können Noten, Liedtexte oder Literaturangaben abgesprochen und überlassen werden (z.B. als Download).
 
 
Die Gäste aus Nordamerika werden ihr Konzert in (gut verständlicher) englischer Sprache durchführen: Ein Brückenschlag zum Fremdsprachenunterricht...
Die Schulkonzerte werden möglich, weil verschiedene Institutionen sich an den Kosten beteiligen. Ein geringer Beitrag zur Deckung der Kosten wird aber auch von teilnehmenden Schülern bzw. den Schulen als Veranstalter quasi als "Schutzgebühr" erwartet.